Eine sinnvolle Aufteilung der Baukosten in Kostengruppen ermöglicht eine detaillierte und transparente Kontrolle der Baukosten und erleichtert deren Zuordnung. Dies ist wichtig für das Projektmanagement und die Budgetüberwachung im Bauwesen. Eine gebräuchliche Methode zur Strukturierung der Baukosten ist die Verwendung von Kostengruppen nach der DIN 276, die in Deutschland weit verbreitet ist. Diese Norm gliedert die Baukosten in verschiedene Gruppen, um eine klare und nachvollziehbare Übersicht zu gewährleisten.

Durch diese Strukturierung wird es einfacher, die Kosten transparent darzustellen und zu überwachen. Dies erleichtert nicht nur die Kostenkontrolle, sondern auch die Zuordnung und den Vergleich der Baukosten innerhalb verschiedener Projekte. Die Aufteilung nach Kostengruppen ist somit ein wesentliches Instrument für die Baukostenplanung und -steuerung.

310 Baugrube/Erdbau

370 - Infrastrukturanlagen

  • 371 Anlagen für den Straßenverkehr
  • 372 Anlagen für den Schienenverkehr
  • 373 Anlagen für den Flugverkehr
  • 374 Anlagen des Wasserbaus
  • 375 Anlagen der Abwasserentsorgung
  • 376 Anlagen der Wasserversorgung
  • 377 Anlagen der Energie- und Informationsversorgung
  • 378 Anlagen der Abfallentsorgung
  • 379 Sonstiges zur KG 370

380 - Baukonstruktive Einbauten

  • 381 Allgemeine Einbauten 
  • 382 Besondere Einbauten
  • 383 Landschaftsgestalterische Einbauten
  • 384 Mechanische Einbauten
  • 385 Einbauten in Konstruktionen des Ingenieurbaus
  • 386 Orientierungs- und Informationssysteme
  • 387 Schutzeinbauten
  • 389 Sonstiges zur KG 380

390 - Sonstige Maßnahmen für Baukonstruktionen

  • 391 Baustelleneinrichtung
  • 392 Gerüste
  • 393 Sicherungsmaßnahmen
  • 394 Abbruchmaßnahmen
  • 395 Instandsetzungen
  • 396 Materialentsorgung
  • 397 Zusätzliche Maßnahmen
  • 398 Provisorische Baukonstruktionen
  • 399 Sonstiges zur KG 390 

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